Wenn du schwanger bist, fängt deine ganze Welt an, sich nur noch um dein Baby zu drehen. Du wirst nach Wegen suchen die Verbindung zu deinem Baby zu stärken. Aber werdende Mütter werden früher oder später von Sorgen und Ängsten geplagt. Du kennst Fetal Doppler vom Frauenarzt und weißt, dass sie es ermöglichen, den Herzschlag deines Babys auch zu Hause zu hören. Wäre es nicht spannend sein eigenes Kind im Mutterleib zu hören, ohne Frauenarzt – ganz bequem auf deinem Sofa? Du stehst einem Kauf eines Fetal Dopplers aber noch skeptisch gegenüber? Die Gesundheit deines Babys ist das Wichtigste für dich und bevor du einen Doppler benutzt, sollte eine häufige Frage geklärt werden:

Wie funktioniert ein Fetal Doppler?

Dieser Ratgeber behandelt genau diese Frage. Von der Geschichte des Baby Dopplers bis hin zu häufigen Sorgen, die die meisten Mütter haben.

Wie ein Fetal Doppler funktioniert:
(Achtung jetzt wirds technisch) Die Technologie hinter dem fetalen Doppler basiert auf dem sogenannten “Doppler-Effekt”. Christian Doppler, ein österreichischer Mathematiker und Physiker, entdeckte, dass, wenn Wellenenergie von zwei Objekten kommt, die Wellenlänge geändert werden kann, wenn sich mindestens eines dieser Objekte bewegt. Stell dir beispielsweise vor, du fährst und hörst den hohen Ton einer Feuerwehrsirene. Wenn die Feuerwehr an dir vorbei fährt senkt sich die Tonlage.

Fetal Doppler nutzen das gleiche Prinzip. Die Sonde des fetalen Dopplers sendet Ultraschallwellen in den Bereich, in dem sie sich über dem unteren Bauch befindet. Diese Wellen werden dann vom sich bewegenden Objekt, in diesem Fall dem Herzen deines Babys, reflektiert. Die Frequenz ändert sich und der Doppler nimmt diese Änderung auf und verwandelt sie in einen Ton. Der Ton kann über Lautsprecher oder Kopfhörer wiedergegeben werden. Wenn dein fetaler Doppler einen Bildschirm hat, erscheint er auch als Herzfrequenz.

Obwohl der Doppler-Effekt bereits 1842 entdeckt worden ist, wurde der fetale Doppler erst über 100 Jahre später erfunden. Dr. Edward H. Hon, ein Wissenschaftler und Arzt, erfand 1958 den Babydoppler.

In der Vergangenheit wurden fetale Doppler nur von ausgebildeten Ärzten und Hebammen eingesetzt. Doch die Technik hat sich weiterentwickelt und jetzt gibt es Doppler in handlicher Größe, die von werdenden Müttern zu Hause ohne professionelle Aufsicht genutzt werden können. Mütter und Väter lieben es, den Herzschlag ihres Babys zu hören. Vorallem aber gibt es den teilweise verunsicherten Müttern die Sicherheit zu wissen, dass es ihrem Baby gut geht.

Sind Fetal Doppler sicher?

Die von einem Fetal Doppler, für den Hausgebrauch, ausgesandten Schallwellen sind ca. 40 mal niedriger als die von einem normalen Ultraschallgerät. Dadurch das gängige Ultraschallgeräte eine deutlich höhere Frequenz aussenden, dürfen diese auch nur von speziell ausgebildeten Personen verwendet werden.

Fetale Doppler sind sowohl für den professionellen als auch für den häuslichen Gebrauch sicher und benötigen kein Rezept. Es gibt bisher keine Studien, die eine Schädigung des Kindes oder der Mutter belegen. Immerhin wird Ultraschall in der Diagnostik bereits seit Ende der 1950er Jahre eingesetzt.

Obwohl fetale Doppler sicher sind, können sie die regelmäßigen Arztbesuche nicht ersetzen. Es ist spannend und kann beruhigend sein den Herzschlag seines Babys zu hören. Allerdings können hiermit Anomalyen oder sonstige Probleme nicht verlässig festgestellt werden. Deshalb solltest Du trotzdem regelmäßige Untersuchungen bei deiner Hebamme oder deiner Frauenärztin durchführen lassen.